Grosstiere

Notfalldienst Grosstiere

Notfalldienst Grosstiere:

Der Notfalldienst Grosstiere beginnt samstags um 12 Uhr und endet montags um 7 Uhr.

 

 14./15.10.  Tierarztpraxis im blauen Haus AG, Burgdorf  034/ 422 32 11
 21./22.10. Dr. A. Fankhauser, Oberburg 034/ 422 33 44
28./29.10. Dr. M. Gygax, Wynigen 034/ 415 11 50
4./5.11. Tierarztpraxis im blauen Haus AG, Burgdorf 034/ 422 32 11
11./12.11. Dr. Adrian Fankhauser, Oberburg 034/ 422 33 44
18./19.11. Tierarztpraxis im blauen Haus AG, Burgdorf 034/ 422 32 11
25./26.11. Dr. Manfred Gygax, Wynigen 034/ 415 11 50

 

Stationäre Behandlung von Kälbern

 

„Kälber-Auto“

Seit Anfang 2015 ist es uns möglich, Kälber, die eine Intensivbetreuung brauchen, bei uns in der Praxis in einem Kälber-Auto aufzunehmen und zu behandeln. Somit hat das Kalb die Chance, dank Dauertropfinfusionen und angepasster Therapie wieder gesund zu werden und der Landwirt wird mit der Intensivpflege, die im Stall manchmal nicht so einfach durchzuführen ist, entlastet.

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Parasiten: Würmer

Schafe und Ziegen

Welche Faktoren begünstigen den Parasitenbefall

 

  • hoher Tierbesatz pro Flächeneinheit, damit verbunden ein hoher Infektionsdruck
  • warme und feuchte Sommer, Feuchtstellen auf Weideflächen
  • Abwehrkraft des Einzeltieres (Mangelernährung, Stress)
  • unkontrollierter oder ungezielter Einsatz von „Wurmmitteln“ (Antiparasitika),
  • eine Behandlung zum falschen Zeitpunkt bzw. falsche Dosierung fördert die Resistenzbildung der Parasiten gegen bestimmte Wirkstoffgruppen!

 

Wann sollten Kotproben entnommen werden

 

  • beim Auftreten typischer Symptome
  • prophylaktisch im Frühjahr vor erstem Weidegang
  • grundsätzlich im Herbst (vor dem Einstallen)
  • bei der Eingliederung von Zutreten in die Herde
  • zur Kontrolle in den Sommermonaten

 

Von welchen Tieren der Herde werden Proben genommen

 

von Lämmern, Jährlingen, frischlaktierenden Mutterschafen, Tieren mit blassen Schleimhäuten und von abgemagerten Tieren

 

Wichtige Hinweise zur Verabreichung der Medikamente

 

  •  vor der Behandlung (12 bis 24 Std.) möglichst wenig füttern, durch einen „leeren“ Pansen verlängert sich die Verweildauer der Mittel und es erfolgt keine „Verdünnung“ durch den Nahrungsbrei – damit erhöht sich die Wirksamkeit der Medikamente (z.B. ab Vortag mittags nicht mehr füttern, Wurmkur am nächsten Morgen, Nachmittags nächste Fütterung)
  • korrekte Dosierung nach Körpergewicht des Tieres – keine Unterdosierung

 

Rinder

Im Gegensatz zu anderen Wiederkäuern wie Ziegen oder Schafen können Rinder eine bessere körpereigene Abwehr gegen Magen-Darm-Strongyliden (MDS) aufbauen. In ihrer ersten Weideperiode reagieren Rinder aber sehr empfindlich auf einen Befall. Dies liegt daran, dass ihr Immunsystem erstmals mit den Erregern konfrontiert wird. Ein mittlerer bis hoher Befall kann bei jungen Rindern gravierendeFolgen haben, zumal das erste Lebensjahr für denAufbau einer guten Gesamtkonstitution und die Entwicklung entscheidend ist!

Ab der zweiten Weidesaison hingegen führen Infektionen mit MDS kaum noch zu gesundheitlichen Problemen.

Das Ziel der Regulierung von Magen-Darm-Strongyliden beim Rind ist nicht die Wurmfreiheit, sondern die Senkung des Befalls auf ein für das Tier und den Tierhalter tolerierbares Niveau.

Grundsätzlich sollte die direkte Bekämpfung mit Chemotherapeutika nur nach dem Nachweis einer behandlungswürdigen Infektion (aufgrund einer Kotprobenuntersuchung) oder auf Anordnung eines Tierarztes erfolgen.

 

MDS-Zyklus